Sturz des Memorandums, zu nationalen Währungen zurückkehren

Δευ, 02/09/2013 - 13:45

Theodoros Katsanevas

 

Sturz des Memorandums, zu nationalen Währungen zurückkehren

 

Der Beitritt Griechenlands in die Eurozone im Jahre 2002 war mit dem Ziel verbunden, um die griechische Wirtschaft zu festigen und den Lebensstandard der Bürger zu verbessern. Es ist genau das Gegenteil passiert. Nie erlebte man solch eine Tragödie wie diese, in den letzten hundert Jahren mit der Drachme. Ja, ein Teil des Stillstandes fällt unter die Lasterhaftigkeit des politischen Systems der letzten fünfzehn Jahre. Aber alle südeuropäischen Länder sind im wirtschaftlichen Zusammenbruch, im Gegensatz zu denen, die nicht der Eurozone, oder der Europäischen Union, beigetreten sind. Die Eurozone bricht zusammen und es wird nicht lange dauern bis sich der Virus auch nach Deutschland und zu Frau Merkel verbreitet.

 

Gleichzeitig erholen sich die meisten Länder in der Welt von der Krise im Jahre 2008.

Argentinien, nach der Trennung vom harten US-Dollar, durch einen Schuldenschnitt auf einem Niveau von 70% und der Abwertung ihrer Währung, ist die Entwicklung derzeit sehr zufriedenstellend.

 

Die aktuelle griechische Tragödie ist ein Präzedenzfall. In fünf Jahren haben die Griechen über die Hälfte ihres Einkommens verloren. Viele Bürger ernähren sich mit kleinen Portionen oder suchen ihre Nahrung im Müll. Jeden Tag begehen 3 bis 4 griechische Bürger Selbstmord. Sechshunderttausend Kinder leben unterhalb der Armutsgrenze. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei mehr als 60%. Unsere gut ausgebildeten Jungen flüchten massenhaft ins Ausland und werden zu den Gastarbeitern des 21. Jahrhunderts.

 

Die rücksichtslose Strenge der Troika, führt zunehmend zu mehr Armut und bringt noch mehr Armut. Das endlose Elend kreist umher und die Herrschenden sagen, alles ist gut, sie sprechen sogar von einerErfolgsgeschichte“! Die Hoffnung der Auferstehung ist entwichen. Das Land liegt im Sterben. In 40 bis 50 Jahren wird das heutige Griechenland nicht mehr existieren. Der Geburtsort Europas, Schiller´s geliebten, wird durch ihr eigenes Kind vernichtet: die Europäische Union und der Eurozone.

 

Das Fehlen einer nationalen Währung, macht uns zu unterwürfigen der Gläubiger und anfällig für den internationalen Wettbewerb und für internationale Spekulanten.

Wie schon einmal der großbankier Rothschild sagte: „Gebt mir die Kraft zur Ausgabe und Verwaltung der Währung und laß die andere Gesetze machen!“

 

Anstatt eine eigene Währung auszugeben, klug und sparsam, versteht sich, um Gehälter, Renten und anderen staatlichen Verpflichtungen zu bezahlen, strecken wir die Hand aus wie Bettler gegenüber der schrecklichen Troika. Die meisten dieser Gelder werden bnötigt, um alte Kredite zu tilgen, die sich durch enorme Zinsen kontinuierlich steigern. Von den 207 Milliarden € Krediten der Troika, wird nur 1 Milliarde für die Bedürfnisse der Realwirtschaft genutzt. Trotz aller Kredite, Darlehen und den Schuldenschnitt steigt die Verschuldung unaufhaltsam.

 

Zwischen 2012 und 2013 (erstes Quartal), haben sich die Schulden um 25 Mrd € erhöht. Und das BIP von 136,5% auf 160,5%.

 

Der harte Euro ist zu teuer für unsere Produkte, den Tourismus und unsere Landwirtschaft. Ein griechisches Hotelzimmer kostet doppelt so viel, als das der Nachbarländer mit ihren weichen und unterbewerteten Währungen.

 

Die Sparpakete und der harte Euro schwächen alle südeuropäischen Staaten: Griechenland, Italien, Portugal, Spanien und das Martyrium in Zypern. Und durch die Erweiterung, die gesamte Eurozone. Deutschland wird in der Zukunft auch von dem überbewerteten Euro betroffen sein, allein durch die Tatsache, dass es ein Produktionsland ist und nicht auf Finanzmärkte und abenteuerlichen Kapitalakkumulation angewiesen ist. Wenn das letztere, der Plan von Merkel und Schäuble für die Zukunft des großen Deutschland ist, der Dampflock der europäischen Wirtschaft, handelt es sich um einen kriminellen Fehler.

 

Die Kombination von Sparmaßnahmen mit einer harten Währung wurde niemals getestet. Nach fünf Jahren der Umsetzung, ist es nun offensichtlich, dass das tragische Konsequenzen mit sich gezogen hat. Dies ist der Henker der Realwirtschaft und der Liebhaber des Finanzkapitals und der hinterhältigengoldenen boys“.

 

Die Regierung und die kontrollierten Medien in Griechenland, haben einen hysterischen Terror, gegen den möglichen Austritt Griechenlands aus dem Euro, entfesselt. Schießen munter Argumente des Typs dass ... wir brauchen zwei Jahre, um die Drachme drucken! Dass wir nichts zu essen haben werden! Dass wir keine Medikamente und kein Benzin mehr haben werden! Dass wir vom Import abhängig sind, da wir nichts produzieren! Die griechische Nahrungsmittel- und Medizinproduktion ist mehr als ausreichend, um unsere internen Bedürfnisse zu erfüllen, mit dem wir kein Problem hatten, bevor es uns ins „Europaradies“ gezogen hat.

 

Vor dem Eintritt in die Euro-Zone hatten wir auch keinen Kraftstoffmangel, wie auch Länder wie Bulgarien, Rumänien, Serbien, mit einer eigener Währung und die Benzinpreise sind billiger als in Griechenland.

 

Alle angstverbreitenden Argumente, wurden mit ernsthaften Argumenten beantwortet.

(Siehe das Buch von Th. Katsanevas "Die Entlarvung des Euro" und der Partei www.drachmi5.gr).

 

Neben der Regierung, wird auch die Oppostion gelenkt und diejenigen, die mürrisch  ihren Ausdruck gegen das Memorandum bringen, ist der Euro ein Tabuthema.

Ähnelt dem Kreditgeber, der sich über den Kreditgeber beschwert, aber bittet trotzdem darum! Das Memorandum und der Euro sind der Klebstoff siamesischer Zwillinge, eine unteilbare Einheit. Natürlich ist es lustig anzunehmen, dass, was eine schwierige Verhandlungsposition ist, dass Merkel und Schäuble die Flagge der rigorosen Sparpolitik senken.

 

 

Politischer Vorschlag der Partei Drachme 5 *

 

Heute ist die einzige überlebenswichtige Lösung, die Rückkehr zur Drachme, mit einer tilgungsfreien Zeit, einem Schuldenschnitt und einer Umschuldung. Mit einer kompetenten und ehrlichen Regierungsführung, dem Aufräumen der öffentlichen Finanzen, mit Wachstumsaussichten der Wirtschaft, in der Europäischen Union bleiben. Zur Rückkehr zu unserer Landeswährung, raten die bedeutendsten internationalen Ökonomen, die sich mit der griechischen Tragödie beschäftigt haben.

Zur Rückkehr zur nationalen Währungen begünstigt mittlerweile eine große Mehrheit des griechischen Volkes, trotz des praktizierten Terrors dagegen.

 

Die Partei Drachme fünf Sterne, nach einer tiefen Untersuchung des Problems, präsentiert, spezifisch und praktikabel, ihr politisches Programm in fünf Punkten:

 

1)    

Umsturz des Memorandums

2)    

Rückkehr zur Drachme

3)    

ein robustes Wachstum und dem Aufräumen des jetzigen Zustands

4)    

die nationale Würde

5)    

soziale Gerechtigkeit

 

(Für mehr Details siehe www.drachmi5.gr)

 

Wir fordern eine Volksabstimmung über den Austritt aus der Eurozone. Wir suchen die Zusammenarbeit mit anderen Parteien mit ähnlichen Positionen in ganz Europa, und hoffen, dass die AfD die Willensspeerspitze eines solchen Aufwands wird.

Nach der anfänglichen Eingewöhnungsphase der ersten 1-2 Jahre und mit planung und umsichtiger Führung, sehen wir ein Licht am Ende des Tunnels.

Lassen Sie uns das Memorandum als eine nützliche Lektion sehen, um nicht die selben kriminellen Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Vor dem Abgrund stehend, können wir schon die Brücke sehen und lassen Sie uns die Hoffnung aufleben lassen, auf eine bessere Zukunft für unsere Kinder.

 

Dieser Weg zu einem anständigen Europa, der Produktion, der Arbeit und nicht der Märkte. Ein Europa der Solidarität und der sozialen Gerechtigkeit beginnt hier. Bei der Bundestagswahl am 22. September, müssen alle in Deutschland lebenden Griechen die AfD wählen. Denn nur so wählen Sie für ein besseres Griechenland, für ein besseres Deutschland, für ein friedliches und blühendes Europa.

Sie sollten eine Schlacht liefern, ihren Freunden und Bekannten davon zu überzeugen, dass es keinen ehrlicheren Vorschlag, als den der AFD gibt, am 22. September in den Bundestag zu wählen.