AfD-Chef Lucke – allein gegen die Pro-Euro-Phalanx

Σάβ, 07/09/2013 - 12:15

 

Gleich vier Gegner der Alternative für Deutschland attackierten Parteichef Lucke bei Illner. Der löste sich aber lächelnd vom Populisten-Image – selbst, als sein Patriotismus infrage gestellt wurde. Von Sebastian Pfeffer

Illner und der große Euro-Schwindel1/5 

Foto: ZDF/Jule Roehr

"Der große Euro-Schwindel – kommt die Wahrheit nach der Wahl?", fragte Maybrit Illner (3.v.l.). Die Diskussionsrunde setzte sich zusammen aus (v.l.n.r.): Matthias Machnig, Wirtschaftsminister von Thüringen (SPD), Markus Söder, Finanzminister von Bayern (CSU), Maybrit Illner, Bernd Lucke, AfD-Parteivorsitzender, Viviane Reding, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission und Folker Hellmeyer, Chefanalyst der Bremer Landesbank.


 

"Wäre die Alternative für Deutschland wirklich eine Alternative?", fragt Maybrit Illner gleich zu Beginn ihrer Sendung. Fröhlich strahlt AfD-Chef Bernd Lucke auf seinem Platz im Studio.

Überspringt die AfD am 22. September nicht die Fünf-Prozent-Hürde, kann sie sich zumindest nicht beschweren, zu wenig mediale Aufmerksamkeit bekommen zu haben. Ein Millionenpublikum, gut zwei Wochen vor der Wahl, das ist viel für eine kleine Partei.

Illners Thema passte Lucke wie auf den Leib geschneidert. Der Parteichef versucht ohnehin, seine AfD als einzige Kämpferin für die Wahrheit zu inszenieren. Wäre er gefragt worden, hätte er sich den Titel "Der große Euro-Schwindel – kommt die Wahrheit nach der Wahl?" vermutlich selbst ausgesucht.

 

Gegner kritisieren Lucke